Unterricht der Anderen Art

Die Klassen 11 und 12 auf der „IGW“

 

 

Im Rahmen verschiedener Unterrichtsfächer hatten einige Schüler der Klassen 11 und 12 dieses Jahr die Möglichkeit die Internationale Grüne Woche in Berlin zu besuchen.

 

Diese traditionsreiche Messe besteht nun schon seit 93 Jahren, seit sie in den Goldenen Zwanzigern in Berlin gegründet wurde. Nun fand sie dieses Jahr zum 84. Mal statt. Die Messe erlangte internationale Bekanntheit, aufgrund ihrer Einzigartigkeit als internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Zudem ist sie gegliedert in die 16 Bundesländer Deutschlands, sowie zahlreiche weitere Länder, die ihre Produkte präsentieren.

 

Gleichzeitig zur IGW fand auch die „HIPPOLOGICA“, das Reitsport- Event der Grünen Woche, statt.

 

Wir konnten die verschiedensten Stände mit interessanten neuen Delikatessen aus der ganzen Welt bestaunen und das ein oder andere probieren, was uns das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Die aufwendig dekorierten Messestände konnten einem manchmal sogar ein wenig das Gefühl vermitteln man befände sich wirklich im jeweiligen Land, wie zum Beispiel die große Tulpenwiese bei Holland.

 

Aber nicht nur Lebensmittel, auch Technische Innovationen in Landwirtschaft und Gartenbau konnte man begutachten wie auch testen. Wer allerdings keinen Hunger mehr verspürt und von Technik gelangweilt ist, konnte auch einige Hallen mit den verschiedensten Bauern und Tierverbänden besuchen. Diese hatten sowohl Nutz- als auch Haustiere mitgebracht, welche man größtenteils auch streicheln konnte. Größtenteils waren Kühe und Schafe als Nutztiere vertreten. Bei den Haustieren bildeten natürlich Hunde und Katzen die Mehrheit, welche auch in Shows ihr Können unter Beweis stellen konnten. Die Pferde auf der HIPPOLOGICA erhielten dann aber nochmal mehr Aufmerksamkeit, als man sie und ihre Reiter beim Überwinden der Hindernisse beobachten konnte.

 

Bei all den Dingen, die man bestaunen konnte waren natürlich auch immer, wenn Fragen auftauchten, kompetente Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens oder Vereins zur Stelle, damit man nicht halb informiert nachhause geht.

 

Wir als Schüler haben sicherlich noch einen sehr unschuldigen Blick auf die Angebote und Innovationen die sich uns zeigten, im Gegensatz zu vielen Fachbesuchern. Wir fangen erst an von unseren eigenen Innovationen zu träumen, die wir in unserem Leben entwickeln wollen, trotzdem gab es durchaus Produkte die möglicherweise eher kritisch betrachtet wurden. Was uns als Abiturienten natürlich nur anspornt, eine bessere Lösung dafür zu entwickeln.

 

Die Messe hat zwar eine Größe, die man an einem Tag nicht komplett zu entdecken vermag, aber trotzdem einige Eindrücke und Erkenntnisse hinterlässt. Mit weit mehr als 1.700 Ausstellern aus aller Welt muss man sich an einem Tag individuell für einige Angebote, die einen näher interessieren, entscheiden. So individuell wie die Messe, sind auch unsere Schüler, so entstehen auch noch nach dem Besuch interessante Gespräche und Diskussionen unter den Schülern, die vielleicht sogar die nächste Innovation in einem der Bereiche hervorbringen werden.

 

Cedric Nastelski

 

 


Sprachreise nach Oxford

Eine Fremdsprache im Alltag erleben und gleichzeitig etwas von der Kultur des Landes erfahren (und nebenbei miteinander etwas erleben) – dieses Ziel verfolgen die Sprachreisen des Stöckhardt-Gymnasiums. Je zweimal führten sie schon nach Frankreich oder England und sollen zu einer regelmäßigen Institution werden.

 

Anfang Oktober machten sich etwa 40 Schülerinnen und Schüler und 3 Lehrkräfte für eine Woche auf die lange Busreise (18 Stunden) nach Oxford. Die berühmte Universitätsstadt ist eines der kulturellen Zentren des Landes. Untergebracht waren wir in der Jugendherberge direkt am Bahnhof. Eine Führung zu den vielen Colleges stand ebenso auf dem Programm wie Exkursionen in die Umgebung. Erstes Ziel war Blenheim Palace, ein imposanter Palast mit riesigem Park, Geburtsort des früheren britischen Premierministers Winston Churchill, dem dort auch eine Ausstellung gewidmet ist. Eine ganztägige Fahrt (mit Busrundfahrt) ins etwa 100 km entfernte London durfte natürlich nicht fehlen. Der dritte Ausflug führte zum prähistorischen – etwa 4500 Jahre alten – Steinkreis von Stonehenge. Ein Besucherzentrum erklärte die Entstehung und die geschichtliche Einordnung dieses Monuments. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit: es war gar nicht so „britisch“, sondern fast durchgängig trocken und mild.

 

Daneben hatten die Schüler auch Zeit zu eigenen Unternehmungen wie dem Besuch einer Eislaufhalle, eines großen Einkaufszentrums oder des Pubs nebenan. Fast alles verlief reibungslos, da die Teilnehmenden alle beeindruckend pünktlich waren, so wenig sie auch teilweise geschlafen haben mögen! Alles in allem: eine schöne Reise!

 

Dieter Karg

 

 

 

Bilder:

 ·        Blick von der Universitätskirche auf eines der Colleges in Oxford

 ·        Gruppenfoto eines Teils der Teilnehmenden unter der „Seufzerbrücke“ des Hertford College

 ·        der Steinkreis von Stonehenge

 


Weitere Bildungsangebote

Gesundheitsfachberufe am MediCampus Chemnitz
Ausbildung und Weiterbildung in den Bereichen: Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst
Gerd Condé - Berufsbildende Schule in Chemnitz
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) - Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) - Berufsschule und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
FuU Sachsen - Zentrum für Weiterbildung
Meisterlehrgänge - Umschulungen - Weiterbildungen
Elsa Brändström - Schule für Sozialwesen in Chemnitz
Ausbildung (Umschulung) zum/zur Erzieher/-in und Sozialassistent/-in